Kindheitserinnerungen, Ü40


Eine Kindheit und Jugend in Fantasien… das liegt übrigens in Nordhessen :) | Eines meiner liebsten Bücher ist und bleibt die Unendliche Geschichte „… es war Mitternacht und im Haulewald brauste der Sturmwind!“ Das sind die ersten Zeilen des Hörspiels, dass ich schon seit ungefähr 30 Jahren als Kaufkassette habe und immer noch ab und an auf meinem alten Kassettenrekorder höre. Ganz egal ob nun Hörspiel oder Buch. Die Unendliche Geschichte ist für mich ein echter Literatur Klassiker. Michael Ende hat eine Welt geschaffen, die zwar nicht an die Komplexität von Tolkins Mittelerde heranreicht, mich aber immer wieder mit auf die Reise nimmt. 

Mit einem Buch zurück in die Jugend

Darüber hinaus katapultiert mich dieses Buch in Null-Komma-Nix in meine Jugend zurück. Wenn ich früher immer noch ein bisschen geschmunzelt habe, wenn mir meine Eltern oder andere Erwachsene erzählt haben, wie gern sie sich an ihre eigene Jugend erinnern, kann ich das heute nachvollziehen. Die Unendliche Geschichte schafft es bis jetzt, dass ich mich fühle, als säße ich neben Bastian Balthasar Bux auf dem miefigen Dachboden seiner Schule oder ritt mit Atreju auf Artax durch die unendlichen Weiten Fantasiens.



Ein Sommer in Fantasien

Kindheit in den 80igern, Jugend in den 80igern, Kinder der 80iger

Ich verbrachte ganze Sommerwochen damit bei uns im Schwimmbad den dicken Schmöker zu wälzen, während sich der Rest meiner Clique gegenseitig vom Beckenrand ins Schwimmerbecken schmiss. Hatte ich das Buch ausgelesen, nahm ich den Walkman mit. Ja, genau: Kleiner Kassettenrekorder zum Mitnehmen mit super unbequemen Kopfhörern mit Metallbogen über dem Kopf und komischen, dünnen Schaumstoff-Überziehern an den Ohrlautsprechern. Irgendwann fingen die immer an zu bröseln… brrrrr. Mit den doofen Lautsprechern auf den Ohren, mit denen man sich NIE auf die Seite legen konnte hörte ich mein Unendliche Geschichte Hörspiel und war froh, dass ich so über das Buch hinaus, meine liebgewonnen Charaktere noch ein bisschen begleiten konnte.



Von der Schwämerei für Limahl und Noah Hathaway 

Ich kann Euch, wirklich gar nicht sagen, warum mich dieses Buch so fasziniert hat und es tatsächlich bis heute tut. Selbst mit dem Film konnte ich mich damals anfreunden, auch wenn das ein bisschen gedauert hat :). Limahl und Noah Hathaway waren daran natürlich nicht ganz unschuldig… Wenn ich den Filmtitelsong im Radio höre macht mein Herz bis heute einen Hüpfer. Ähnlich wie mit dem Buch verbinde ich auch mit dem Song unfassbar viele schöne Jugenderinnerungen.

Übrigens ertappe ich mich immer mal wieder dabei, wie ich mein Exemplar der unendlichen Geschichte aus dem Bücherregal ziehe um darin zu schmökern. Wann ich sie zum letzten Mal von Anfang bis Ende durchgelesen habe, kann ich Euch gar nicht sagen, aber das ist auch nicht wichtig.

Für mich ist die Unendliche Geschichte von Michael Ende wie ein guter, alter Freund, denn ich ab und an treffe und der mir eine wunderbare Geschichte erzählt die mich daran erinnert wie fröhlich und schön meine Kindheit und Jugend waren.

Habt Ihr auch so ein Buch das wie ein Freund ist für Euch und für wen habt Ihr damals geschwärmt? Darauf wäre ich total neugierig!

Liebe Grüße
Chrissie
 © by Phillip Toledano "A new kind of beauty"
© by Phillip Toledano "A new kind of beauty"
  

Hallo Ladies,
ziemlich verstörend oder? Diese Fotos von Phillip Toledano sind in dem Buch
"A NEW KIND OF BEAUTY" erschienen.

Die Portraits von Menschen, die sich mittels plastischer Chirugie "neu erschaffen" haben. Mir fällt es schwer zu verstehen welche Vorstellung von Schönheit diese Menschendazu veranlasst hat sich - meiner Meinung nach - so zu entstellen.

Der Fotograf Phillip Toledano glaubt, dass wir auf dem Höhepunkt einer vom Menschen gemachten
Evolution sind. Ein Wende-Punkt in der Geschichte, an dem wir beginnen nicht nur unseren eigenen
Begriff von Schönheit neu zu definieren sind, sondern die Körperlichkeit an sich.

Schönheit war schon immer eine Währung und nun haben wir endlich die technologischen Mittel ihr Bild nach unseren eigenen Entscheidungen zu prägen. Aber durch was definiert sich Schönheit, durch die Kultur, die Geschichte oder vielleicht durch die Hand des Chirurgen? Wenn wir uns immer wieder plastisch verändern lassen - zeigen wir dann irgendwann unseren "wahren" Charakter oder verlieren wir unsere Identität?  All das sind Fragen die Toledano in seinem Buch aufwirft und über die man sicher sehr kontrovers diskutieren kann.

In jedem Fall muss man hinschauen und kommt nicht umhin sich mit seinen Fragen auseinanderzusetzen. Mich interessiert Eure Meinung dazu!

Liebe Grüße aus der edelfabrik
Chrissie


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