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Mit Gewichtsdecken schlafen. Sind schwere Therapiedecken sinnvoll?

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Schläft man unter schweren Decken besser?

Es ist noch nicht allzu lang her, da hörte ich vereinzelt hier und da etwas zum Thema Gewichtsdecken bzw. Therapiedecken. Mittlerweile gibt's diese schweren Decken sogar beim Discounter und bei diversen Möbelriesen. Ich hab' auch so eine schwere Decke im Bett und schreib Euch hier ein bisschen was zu meinen Erfahrungen damit.

Mit Gewichtsdecken schlafen. Darum geht's in diesem Artikel.

  • Wofür verwendet man eine Gewichtsdecke?
  • Wie wirkt eine Gewichtsdecke auf den Körper?
  • Welche Gewichtsdecke ist für mich geeignet?
  • Wie warm ist ein Gewichtsdecke?
  • Warum ist eine Gewichtsdecke so schwer?
  • Brauche ich spezielle Bezüge für eine Gewichtsdecke?
  • Gewichtsdecken bei Migräne – keine gute Idee!
  • Gewichtsdecken und Bettwäsche zum Nachshoppen 
  • Mein Fazit zum Schlafen mit einer Gewichtsdecke.

Wofür verwendet man eine Gewichtsdecke?

Gewichtsdecken bzw. Therapiedecken werden für ganz unterschiedliche Funktionen angewendet. Häufig geht's dabei um das allgemeine Wohlbfinden und darum beim Schlafen eine behütetes, schützendes Gefühl zu haben. Aber auch in der Medizin werden solche schweren Decken eingesetzt. Hier nennt man sie dann auch Therapiedecken. Besonders bei Krankheitsbildern wie Schlafstörungen, Angstzuständen, Depressionen, Autismus, Alzheimer oder dem Restless Leg Syndrom kommen sie zum Einsatz.

Wie wirkt eine Gewichtsdecke auf den Körper

Kurz zusammen gefasst wirken die Gewichts- oder Therapiedecken durch sanften Druck. Die schwere Decke übt leichten Druck auf unsere Gelenke, Sehnen und Muskeln aus. Das wirkt entspannend auf unseren Körper. Darüber hinaus soll das Gewicht die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin fördern. 


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Das Glückshormon Serotonin wirkt sich vorteilhaft und entspannend auf unser Wohlbefinden aus und kann in das Hormon Melatonin umgewandelt werden und das hilft uns besser zu schlafen. Mit einer Gewichtsdecke stehen die Chancen auf guten, tiefen Schlaf auf jeden Fall nicht schlecht.

Welche Gewichtsdecke ist für mich geeignet?

Klingt schon mal nicht schlecht, aber es gibt echt 'ne Menge unterschiedlicher Decken. Im Prinzip kann man sagen, dass das Gewicht einer Therapiedecke ca. 10% Deines eigenen Körpergewichts ausmachen sollte. Ich würde Dir empfehlen, sofern Deine 10% zwischen zwei Gewichtsklassen liegen, die leichtere Decke zu wählen. 
 
Wenn Du eine Gewichtsdecke für Deine Kids kaufen willst solltest Du lieber etwas unterhalb der 10 % bleiben. Die Größe der Gewichtsdecke liegt wiederum ganz bei Dir und Deinen Vorlieben.

Warum ist eine Gewichtsdecke so schwer?

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Die Glaskugeln machen eine Gewichtsdecke schwer.

Gewichts- bzw. Therapiedecken arbeiten mit einem einfachen Trick. Zwischen den weichen, kuscheligen Teilen der Decke ist einfach eine Schicht mit kleinen Glaskugeln eingearbeitet. Das Gewicht verteilt sich also auch absolut gleichmäßig über die Decke. 
 
Es gibt wohl auch Decken bei denen Kunststoffkugeln verwendet werden. Meine Decke hat aber Glaskügelchen. Die merkt man aber natürlich überhaupt nicht – die Therapiedecke ist nur schwerer. Ansonsten sieht sie aus wie eine ganz normale Steppdecke.

Wie warm ist ein Gewichtsdecke?

Was die Wärme angeht gibt's bestimmt ebenfalls Unterschiede. Meine Decke wärmt, aber so, dass ich sie im Sommer auch verwenden kann. In kalten Herbst- und Winternächten liegt die Gewichtsdecke einfach über meiner normalen Bettdecke. Durch das Gewicht verrutscht da auch nichts, das klappt wirklich gut. Hier findest Du einige Links von Amazon zu Gewichtsdecken (Affiliatelinks):
 

Brauche ich spezielle Bezüge für eine Gewichtsdecke?

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Erholsamer Schlaf unter einer Gewichtsdecke.

Viele Hersteller bieten anlog zu der Decke spezielle Bettbezüge für Ihre Gewischtsdecken an, das ist in meinen Augen aber keine Notwendigkeit. Wenn Du eine Gewichtsdecke in einer normalen Standardgröße wählst, kannst Du bedenkenlos die Bettbezüge verwenden die Du zuhaus hast.

Gewichtsdecken bei Migräne – keine gute Idee!

Lasst mich noch ein paar Worte zu den Gewichtsdecken sagen wenn jemand, so wie ich, unter starker Migräne leidet. Ich verzichte an Mirgräne-Tagen konsequent auf meine Gewichtsdecke. Wenn ich mich unter Schmerzen unruhig hin und her werfe, ist die Decke total hinderlich. Wer auch unter diesem Unruhe-Syndrom bei Migräne leidet wird das sicher verstehen. 
 
Während einer Attacke wälze ich mich sehr viel, unter anderem auch, um ein ständiges Übergeben zu verhindern. Das Wälzen ist für mich also wichtig. Das wird durch die Gewichtsdecke erschwert und strengt mich unnötig an. An solchen doofen Tagen fliegt meine Decke also aus dem Bett.

Gewichtsdecken und Bettwäsche zum Nachshoppen


Mein Fazit zum Schlafen mit einer Gewichtsdecke.

Insgesamt bin ich mit meiner Gewichtsdecke super zufrieden. An migränfreien Tagen schlafe ich deutlich entspannter. Die Decke vermittelt mir tatsächlich Geborgenheit und Schutz. Den Einfluss den meine Decke auf mein Wohlbefinden hat ist für mich messbar. Bei einer Migräne-Indikation solltet Ihr erst einmal testen ob das was für Euch ist. 
 
Grundsätzlich muss keine besondere Symptomatik vorliegen um seinen Schlaf mit einer Gewichtsdecke angenehmer zu machen, auch ganz gesunde Menschen können von einer solchen Therapiedecke profitieren. 


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